Kleines Bad – barrierefrei & virenfrei

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Eine barrierefreie Design-Lösung. Der Auftrag war klar: In einem Kurhaus sollte ein intelligentes, voll ausgestattetes barrierefreies Badezimmer entstehen (Baujahr 2019). Ebenso wichtig wie die Funktionalität des Raumes war es den Bauherren aber auch, ein modernes „Bad der Zukunft“ zu schaffen. Keines, was Krankenhaus- oder Pflegeheimflair mit sich bringt, aber trotzdem den höchsten Ansprüchen an Hygiene und Technik gerecht wird – ein Bad für alle war das Ziel. 

 

Dieses Bad diente als Kulisse für einen Werbeclip

Konzept und Design dieses Bades überzeugten das renommierte Unternehmen Dr. Jentschura um  dieses Bad als Kulisse für einen Imagefilm zu nutzen. Die hochwertigen Produkte  passen perfekt zu diesem hochwertigen Bad. Sehen Sie selbst!

Offene Dusche

Unsichtbares Zentrum des kleinen 5m2 Bades ist die bodengleiche Dusche aus dem Hause „baqua“ geworden. Das umlaufende Duschsystem wurde ganz bewusst ohne Abtrennung, offen im Raum konzipiert und realisiert. Somit bietet die Dusche bei Nichtbenutzung eine freie Fläche für multiple Anwendungen (wie beispielsweise ausreichend Wendekreis für RollstuhlfahrerInnen) im Badezimmer und führt zu keinerlei Beeinträchtigung des kleinen Raumes. Aber: Eine unsichtbare „Walk-Through-Dusche“ im Mittelpunkt des Geschehens? Das kann doch nur mit einer Überschwemmung daher gehen – so die meist genannten Bedenken bei diesem Projekt. Wir geben Entwarnung: Das Duschen in diesem offenen Traum gehört zum täglichen Programm – Das Wasser verteilt sich während des Duschens gleichmäßig auf der Platte und fließt dann einfach über das umlaufende Entwässerungssystem ab. Das ohnehin schon pflegeleichte Duschsystem – bei dem Haare sowie Shampoo Reste einfach schon während des Duschens durch den sieblosen Siphon weggespült werden – wird durch die fugenfreie Keramikverkleidung noch unterstützt.Zu guter Letzt sollte sich auch beim Waschtisch das „Bad für alle“ widerspiegeln. Als Modell wurde der „Hochstapler“ (Hersteller „baqua“) gewählt. Der Hochstapler wurde schwebend ohne Unterschrank an der Wand befestigt und bietet somit den Komfort, sich einfach zu unterfahren zu lassen (beispielsweise mit einem Rollstuhl). Aber auch Tritthocker für Kinder können problemlos nah genug an die Wasserquelle geschoben werden. Die Entwässerung funktioniert ebenso wie bei der Dusche über die umlaufende Wasserfuge – besonders praktisch ist die Tatsache, dass sich die Prallplatte problemlos herausnehmen lässt, besonders ästhetisch ist die Tatsche, dass der Ablauf durch diese verdeckt wird. Wie auch die Dusche wurde der minimalistische Waschtisch mit der Active Keramikverkleidung in heller Marmoroptik ummantelt, um ein einheitliches Bild zu gewinnen.

Material der Zukunft

Bei der Frage nach dem Oberflächenmaterial waren sich die beiden Bad-Profis sofort einig: Bei den Wand- und Bodenbelägen sollte die neue Oberfläche der „Iris Cermica Group“ zum Einsatz kommen – die „Active Antibacterial“. Die Oberfläche, die auf einer innovativen Behandlung mit Titaniumdioxid in mikrometischer Form basiert, ist zertifiziert und tötet 99,99% aller Bakterien ab. Mehr noch: Sie reinigt die Luft und wirkt geruchshemmend indem gefährliche Schadstoffe in flüchtige, organische Verbindungen abgebaut werden. Zudem ist die Oberfläche extrem leicht zu reinigen. Bei aller Funktionalität sollte das Design und die Ästhetik aber in Nichts nachstehen: Ein moderner, einheitlicher Look wird durch den Materialmix von heller Marmoroptik („Active Premium White Semimatt“) und der ruhigeren Zementoptik („Active Aster Mercury Semimatt“) kreiert..
Eine Herausforderung für die beteiligten Firmen „Kölking & Wobbe“ (Keramikmanufaktur aus Raesfeld) und „baqua“ (Badplanungen & -manufaktur aus Münster) die gerne angenommen und in Perfektion zu Ende gedacht, geplant und umgesetzt wurde.
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